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Die Burgruine „Steinschloß“ zählt aufgrund ihrer Lage und Größe zu den eindruckvollsten Anlagen Mitteleuropas. Weithin sichtbar, trutzig großartig positioniert auf einem Felssporn am Westhang des Kreuzecks, ist sie eine der größten und mit einer Meereshöhe von knapp 1.200 Metern die höchstgelegene Burg der Steiermark. Auf drei Etagen bedeckt sie eine Fläche von knapp 6.400 m2. Einzigartig ist der Ausblick auf die uralten Verkehrswege der Neumarkter Passlandschaft und auf das 450 Meter tiefer gelegene Murtal mit seinen Seitentälern. 

Im Bereich der Kernburg wurden 2003 in einer Brandschicht Keramikreste aus der späten Bronzezeit (Urnenfelderkultur) bzw. aus der Hallstattzeit gefunden. Wahrscheinlich befand sich auf dem Felsen schon vor mehr als 3.000 Jahren ein Brandopferplatz. Die erste Burg, eine Gründung der Eppensteiner, wurde im späten 10. oder frühen 11. Jahrhundert erbaut. Die ältesten Mauerreste im Bereich des Bergfrieds und unter der Katharinenkapelle stammen aus der Zeit um 1100. Nach dem Aussterben der Eppensteiner (1122) erbten die Traungauer den Wehrbau. Otto von Stein, ein Dienstmann der Traungauer, verkaufte die Burg 1279 an die Liechtensteiner. 1503 kam es zum Zwangsverkauf an das Stift St. Lambrecht. Von 1525 – 1542 wurde die Burg zu einer frühneuzeitlichen Festung umgebaut (Schutz gegen die Bauernaufstände und Türkeneinfälle). Nach der Aufhebung des Stiftes durch den Reformkaiser Joseph II. verfiel die Festung nach Brandzerstörungen zur Ruine. 

2001 begann der Burgverein Steinschloß mit Begleitung der Forschungsgruppe FIALE mit Grabungs- und Sanierungsarbeiten, um den Baubestand zu erhalten. Großteils sind diese Arbeiten nunmehr abgeschlossen. Im heurigen Jahr (2012) werden noch die Sicherungs- und Entschuttungsarbeiten links des Haupteinganges fertig gestellt. Von archäologischer Seite steht die Ausgrabung des Brunnens in der unteren Hauptburg auf dem Programm.  

(W. Fest)

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